Neuigkeiten


Weitere Informationen bei Erkältungssymptomen in Zeiten von COVID-19

 

1. Es besteht der Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19:
Sie werden von uns an Hildesheims zentrales Abstrichzentrum vermittelt.

 

2. Es besteht kein Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 und nur eine leichte Symptomatik, die keine ärztliche Kontrolle notwendig macht:
Wir werden Sie telefonisch zur Therapie beraten und Ihnen ggf. eine Krankmeldung ausstellen.

 

3. Es besteht kein Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19, jedoch eine Symptomatik, die eine ärztliche Untersuchung erfordert:

Wir werden mit Ihnen besprechen, ob Sie zu diesem Zweck in die Praxis kommen oder ein Hausbesuch erfolgt.


Stand: 16.3.2020

 

Kreis Hildesheim - Der Landkreis Hildesheim schaltet ein Infotelefon zum Coronavirus. Bürger, die möglicherweise Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich selbst in einem Risikogebiet aufgehalten haben, können sich unter der Rufnummer 05121/309-7777 an das Gesundheitsamt in Hildesheim wenden. Die Rufnummer ist montags bis donnerstags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 geschaltet.

Informationen im Internet

Der Landkreis verweist außerdem auf die Website des Robert-Koch-Instituts. Zentrale Hinweise sind außerdem auf der Website des Landkreises Hildesheim eingestellt.

 

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen mit einem begründeten Verdacht auf eine SARS-CoV-2-Infektion nicht ohne vorherige telefonische Absprache die Praxis der Ärztin/des Arztes des Vertrauens oder die Notfallambulanz eines Krankenhauses aufsuchen sollen. Außerhalb der Praxiszeiten sollten sie sich an den KV-Notdienst unter der Telefonnummer 05121/116117 wenden.

Quelle: Landkreis Hildesheim


Handlungsempfehlungen bei häuslicher Isolierung       Hygienetipps

  • Abstand halten zu anderen Haushaltsmitgliedern.
    • alleine schlafen
    • nicht an gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen
  • Keinen Besuch empfangen.
  • Nach jedem Kontakt mit dem Patienten oder Gebrauchsgegenständen des Patienten: Hände gründlich waschen.
  • Alle Haushaltsmitglieder sollen auf intensive Hygiene achten.
  • Der Patient sollte, wenn möglich, ein separates Badezimmer nutzen, Handtücher so oft wie möglich wechseln.
  • Der Patient sollte eigenes Geschirr und Besteck nutzen.
  • Oberflächen in Patientenzimmern regelmäßig reinigen.
  • Badezimmer-, und Toilettenoberflächen min. einmal am Tag reinigen.
  • Kleidung, Bettwäsche und Handtücher des Patienten mit normalem Waschmittel bei 60-90 Grad waschen. Verunreinigte Wäsche separat sammeln und so wenig wie möglich berühren.


Neue Informationen vom Robert Koch-Institut

Stand: 26.2.2020

  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen und das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren.
  • Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten. Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit).

Viele Fragen werden Ihnen direkt auf der Homepage des RKI beantwortet.

Robert Koch-Institut


Grippe oder Coronavirus?

Wichtig: Wenn Sie Beschwerden, wie z.B. Husten, Fieber haben, ist das Risiko, dass Sie mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, laut Robert Koch-Institut zum aktuellen Zeitpunkt gering. Viel wahrscheinlicher ist, dass Ihre Beschwerden auf eine Grippe oder Erkältungskrankheit zurückzuführen sind. Um jedoch eine Ausbreitung des neuen Coronavirus auch in Deutschland zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie zunächst zuhause bleiben und sich telefonisch zu erkennen geben, wenn Sie als Verdachtsfall gelten (siehe weiter unten „Bin ich am Coronavirus erkrankt?“).

 

Was ist das Coronavirus?

Seit Dezember 2019 sind in China, insbesondere in der Provinz Hubei (Hauptstadt Wuhan), inzwischen auch in anderen Ländern bzw. Regionen, vermehrt Fälle von Atemwegserkrankungen durch SARS-CoV-2 aufgetreten (Erkrankungsname: Covid-19). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen; eine Ansteckung ist bereits vor Beginn der Beschwerden möglich.  Nach einer Inkubationszeit von 2-14 Tagen können Beschwerden auftreten, die stark an eine Grippe oder eine Bronchitis erinnern, z.B.

  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot.

Bin ich am Coronavirus erkrankt?

Eine Erkrankung sollte abgeklärt werden, wenn Sie Atemwegs- oder Allgemeinbeschwerden (z.B. Fieber, starke Abgeschlagenheit) haben

UND

entweder in einem Risikogebiet waren (neben China auch Länder bzw. Regionen, in denen einzelne Infektionsfälle oder Häufungen aufgetreten sind)

ODER

Kontakt zu einem bestätigten SARS-CoV-2-Fall hatten.

 

Melden Sie sich in diesem Fall sofort telefonisch bei Ihrem Gesundheitsamt oder bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt. Gesundheitsamt Suche nach PLZ: https://tools.rki.de/plztool/

 

Wie kann ich mich schützen?

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen vor Ansteckung mit Grippeviren oder Coronaviren:

  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife oder Händereinigung mit einem alkoholischen Gel (in kleinen Fläschchen in jedem Drogeriemarkt erhältlich)
  • “Korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)
  • Das Tragen von Schutzmasken ist z.Zt. nicht sinnvoll (zudem sind Bezugsquellen meist ausverkauft)
  • Halten Sie Abstand von erkennbar erkrankten Personen

Reisen

Von Reisen nach China, u.U. aber auch in andere Länder/Regionen rät das Auswärtige Amt derzeit ab. Lesen Sie dessen Empfehlungen unter https://www.auswaertiges-amt.de/de.

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Bürgertelefon unter der Tel. Nr. 030-346 465 100 eingerichtet (erreichbar Montag - Donnerstag [8 - 18 Uhr] und Freitag [8 - 12 Uhr]).

Stand: 25. Februar 2020 - Ursprungsversion: Jana Kötter www.hausarzt.digital, Überarbeitung: Michael M. Kochen


Masernimpfpflicht ab dem 1.3.2020

Ab dem 1. März 2020 wird die Masern-impfpflicht eingeführt.  Die Nachweispflicht über einen ausreichenden Impfschutz oder über eine Immunität gegen Masern gilt für:

  • Kinder in Kitas und Schulen
  • Mitarbeiter in Kitas, Schulen oder Gemeinschaftseinrichtungen
  • Tagesmütter
  • Bewohner und Mitarbeiter in Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünften
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen

Die STIKO empfiehlt keine Impfung für Personen, die vor dem 1. Januar 1971 geboren sind. Daher ist von diesem Personenkreis auch kein Nachweis gemäß des Masern-schutzgesetzes zu erbringen. Weitere Informationen finden Sie hier

Deutschland sucht den Impfpass

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Weitere Informationen erhalten Sie hier



Antibiotika

Zu häufig verschrieben - zu unregelmäßig eingenommen - zu früh abgesetzt

 

Antibiotika wirken nur gegen Bakterien

Gegen Viren und andere Eindringlinge von außen sind sie völlig wirkungslos. Da 9 von 10 Atemwegsinfektionen viral bedingt sind, helfen Antibiotoka häufig nicht.

Die Widerstandsfähigkeit von Krankheits-erregern gegenüber Antibiotoka (Resistenz) ist ein weltweit zunehmendes ernstes Problem, weil sie schneller fortschreitet als neue Antibiotoka entwickelt werden können. Ursache ist der übermäßige und/oder unsachgemäße Einsatz von Antibiotika, wodurch die Bakterien gegen das Medikament unempfindlich werden und damit das Antibiotikum unwirksam machen.

 

Hat Ihr Arzt Ihnen ein Antibiotikum verschrieben, achten Sie auf die richtige Einnahme. Nur so werden alle Bakterien zerstört und Resistenzen der Keime vermieden.

Richtig einnehmen:

  • Nehmen Sie Medikamente grundsätzlich so lange ein, wie vom Arzt verordnet.
  • Der genaue Einnahmezeitpunkt ist wichtig. Dieser unterscheidet sich je nach Antibiotikum. Informationen dazu geben Arzt oder Apotheker.
  • Wer zusätzlich andere Medikamente einnimmt, sollte seinen Arzt wegen möglicher Wechselwirkungen fragen.
  • Keine Selbsttherapie, denn unter-schiedliche Bakterien werden mit unterschiedlichen Wirkstoffen be-handelt.

                                                                                                     Quelle: AOK, die Gesundheitskasse




Wir sind Akademische Lehrpraxis...

...der Medizinischen Hochschule Hannover/Institut für Allgemeinmedizin

 

Wir freuen uns, dass wir seit Februar 2019 Lehrpraxis der Medizinischen Hochschule Hannover für das Fach Allgemeinmedizin sind. In unserer Praxis werden zukünftig Medizinstudenten ausgebildet.

Ziel ist es, die Studierenden möglichst praxisnah und qualifiziert zu schulen. Unter Anleitung der Fachärzte erhalten die Studierenden die Gelegenheit, selbstständig Patienten zu behandeln. Oft ist das Praktikum der erste und einzige Kontakt mit dem wichtigen Arbeitsfeld der Hausarztpraxis – und in dem einen oder anderen Fall sogar entscheidend für die spätere Berufswahl.



Gürtelrose:

schmerzhaftes Wiedererwachen der Windpocken

Abgeschlagenheit, Hautausschlag, starke Schmerzen - eine Gürtelrose ist alles andere als harmlos, und manche Patienten leiden trotz Behandlung jahrelang an den Folgen. Daher ist Prävention durch eine Impfung sinnvoll.

 

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