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Rückruf VALSARTAN

Vielleicht haben Sie schon aus den Medien von den Verunreinigungen des Blutdruck-medikaments VALSARTAN erfahren. Aus diesem Anlass informieren wir Sie darüber, wie bei einer bisherigen Dauermedikation mit VALSARTAN vorzugehen ist bzw., ob Ihr Medikament davon betroffen sein könnte.

Bislang sind VALSARTAN-Präparate von 16 Firmen zurückgezogen worden:

1A Pharma, AbZ, AAA, Actavis, AL, Basics, ct, Dexcel, Hennig, Heumann, Hexal, Hormosan, Puren, Ratiopharm, Stada und Zentiva.

Insgesamt sind 106 Arzneimittel betroffen (je 53 Monopräparate und Kombinationen; Listen der Präparate verlinkt unter).

Novartis, Anbieter des VALSARTAN-Originals DIOVAN und von Kombinationen wie Sacubitril+VALSARTAN (ENTRESTO) betont, dass Novartis-Präparate nicht vom Rückruf betroffen sind, da der Wirkstoff aus konzerneigener Produktion in Irland und der Schweiz stammt.

Auch von TAD wird mitgeteilt, dass VALSACOR und VALSACOR COMP keinen Wirkstoff des von den Rückrufen betroffenen chinesischen Herstellers enthalten.

 

Sie sollten das VALSARTAN nicht abrupt absetzen, da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt, als das mögliche Risiko durch eine Verun-reinigung! Bitte vereinbaren Sie zeitnah einen Termin in unserer Sprechstunde, damit wir gemeinsam überprüfen können, ob Ihr Präparat betroffen ist und wir ggf. auf eine Alternative umstellen können.

 


Frau Dr. med. Katja Weber verabschiedet sich im Juli in den Mutterschutz

Vom 27. Juli bis zum 4. November wird Frau Dr. med. Katja Weber aufgrund ihres Mutterschutzes nicht für die Sprechstunde zur Verfügung stehen. Ab dem 5. November wird Frau Dr. Weber zurückkehren und die Sprechstunde wie gewohnt weiterführen. Während ihrer Abwesenheit wird sie durch Dr. med. Johannes Willers, Ama Odum und Dr. med. Elmar Willers vertreten werden.

Wir wünschen ihr eine schöne Zeit und danken Ihnen für Ihr Verständnis!


Infektion der Atemwege Was Sie wissen sollten!

Auslöser sind 80% Viren. Antibiotika können hier nicht helfen. Wer einmal eine Lungenentzündung durchgemacht hat, ist nicht stärker gefährdet. Ein schweres Krankheitsgefühl ist kein Hinweis auf einen bakteriellen Infekt. Ein Patient mit einer Grippe kann sich viel schlechter fühlen und auch

aussehen, als jemand mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung. Eine Grippe dauert mit Doktor zwei Wochen und ohne 14 Tage. Es gibt keine Möglichkeit diese Dauer abzukürzen. Medikamente können nur Beschwerden lindern. Antibiotika können nicht helfen. Suchen sie ihren Arzt erneut auf, wenn sich ihr Zustand verschlechtert hat. Suchen sie ihren Arzt erneut auf, wenn sich ihr Zustand nicht bessern will.